District highlights

Berlin - Moabit

Berlin

Genau jetzt, genau richtig

Der perfekte Moment, um in Berlin zu sein, ist immer jetzt. Jeder Schritt durch die deutsche Hauptstadt atmet Geschichte und ist gleichzeitig Ausdruck unmittelbarer Gegenwart. Historische Prunkbauten und High-Tech-Ausstattung, Traditionsunternehmen und Startup-Kultur, verwunschene Parks und lebhafte Shoppingparadiese, Rooftop-Bars und Kunstbunker, deutsche Hausmannskost und kulinarische Weltreise: Berlin lebt eine Vielfalt, die weltweit ihresgleichen sucht. Jeder Kiez ist ein eigener Kosmos, steht für eine individuelle Mischung aus wilder Urbanität und ruhiger Idylle.

Moabit

Eine Insel mitten im Großstadttrubel

Der Name „Moabit“ geht auf seine ersten Bewohner zurück, französische Hugenotten, die in ihrer Heimat aufgrund ihrer Religion verfolgt wurden. Das biblische „Terre de Moab“ (Land der Moabiter) war ein antiker Kleinstaat Palästinas und der erste Zufluchtsort der Israeliten nach ihrem Auszug aus Ägypten. Auch die französischen Glaubensflüchtlinge fanden Zuflucht: Sie durften sich im 18. Jahrhundert auf Einladung des Kurfürsten Friedrich Wilhelm in dem wild- und waldreichen Gebiet ansiedeln, das zuvor nur als Jagdgebiet der brandenburgischen Kurfürsten genutzt worden war. Es waren die Hugenotten, die die ersten Berliner Gartenlokale anlegten und Moabit als Ausflugsziel etablierten. Bis heute ist Moabit trotz seiner zentralen Lage ein Naherholungsgebiet mit ländlichem Charakter: Der Kiez ist eingerahmt von Wasserstraßen (der Spree, dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, dem Westhafenkanal und dem Charlottenburger Verbindungskanal) und kann insofern mit Fug und Recht als Insel bezeichnet werden – allerdings eine einmalig gut angebundene Insel mit rund 25 Bahn-, Straßen- und Fußgängerbrücken. Auch der Berliner Hauptbahnhof liegt in Moabit – und auch die Politik weiß den Kiezcharme zu schätzen: An Moabits malerischem Spreebogen beginnt das Regierungsviertel.

Kunst & Kreativität

Ein Füllhorn zeitgenössischer Kultur

Moabit bietet nationalen wie internationalen Künstlern vielfältige Möglichkeiten, ihre Arbeiten auszustellen. Die jährlichen Moabiter Kulturtage „Inselglück“, die Galerie Nord, die Kulturfabrik Moabit und das ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik) sind weit über Kiezgrenzen hinaus bekannt und decken ein breites Spektrum an Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, Filmabenden und weiteren kulturellen Veranstaltungen ab. Auch fürs leibliche Wohl ist jederzeit gesorgt: Die historische, denkmalgeschützte Arminiusmarkthalle etwa wartet nicht nur mit einem breiten Angebot an frischen Lebensmitteln auf, sondern ist ebenso Gastronomie- und Eventstandort. Auch sonst fehlt es in Moabit nicht an guten gastronomischen Adressen, Feinkostläden, Bäckereien und individuellen Cafés und Bars für jeden Geschmack.

Lucyna Zykova / Head of Analytics and Reporting

// Moabit - lively, naughty and friendly!

The quarter on the banks of the Spree river, though not one of the capital’s most beautiful districts, does have much to offer and is inspiring with its naughty, friendly spirit. Lordly old buildings on quiet backstreets are interwoven with practical, yet styleless 50-year-old structures to create delightful small alleys along the water, with Istanbul’s exuberant flair. Embraced by the Spree, famous for the central railway station - these are Moabit’s hallmarks. Where else would one find a house, guarded by a dozen cherubs, the best shawarma in town and Berlin’s oldest confectionery? Obviously only here - because “Moabit is the best”.

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